13. Mai 2014

Ergänzung zur Stellungnahme vom 25.04.2014 Bio Planète Walnussöl nativ in ÖKO-TEST

Test: Hochwertige Speiseöle Mai 2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

in seiner Ausgabe für Mai 2014 hat das Magazin Öko- Test den Testbericht für hochwertige Speiseöle mit dem Titel „Abgeschmiert“ veröffentlicht. Betont wird hierbei vor allem das dramatisch schlechte Abschneiden von Bio- Speiseölen, welches dem Leser den Eindruck vermittelt, dass Bio- Speiseöle qualitativ minderwertiger sind als konventionelle Produkte.

Die komplexe Auswertung von chemischen Analysewerten wird hierbei von Öko- Test nach intern festgelegten Bewertungskriterien vorgenommen. Die Herkunft des Maßstabes, mit dem die Einhaltung dieser Kriterien gemessen wird, lässt sich bei Kriterien, wie dem Gehalt an Kohlenwasserstoffen aus Mineralöl, nicht nachvollziehen. Auch kann der Leser aufgrund fehlender Hinweise kaum prüfen, ob der festgelegte Maßstab realitätsnah ist oder ob er zu einem verzerrten Ergebnis führt. Um den Anfragen von Kunden in angemessener Weise nachzukommen, möchten wir mit dieser Ergänzung zu unserer Stellungnahme vom 25.04.2014 belegen, dass unser getestetes Walnussöl nativ den hohen qualitativen Anforderungen von BIO entspricht.

1. PVC, PVDC oder chlorierte Verbindungen in der Verpackung
Die Herkunft und Sinnhaftigkeit des Bewertungskriteriums PVC, PVDC oder chlorierte Verbindungen in der Verpackung gilt es zu hinterfragen. So kann deren Nachweis zu einer Abwertung des Gesamtergebnisses führen. Laut der uns zugesandten Analyseergebnisse von Öko- Test befinden sich derartige Verbindungen an der Außenseite des Deckels und haben keinen Kontakt zum Produkt. Der Übergang von Substanzen in unser Walnussöl nativ ist folglich ausgeschlossen. Auch zu betonen ist, dass der Anteil der oben genannten Verbindungen in Relation zur gesamten Produktverpackung verschwindend gering ist.
Folgerung: Die an der Außenseite des Deckels verwendeten Kunststoffe beeinträchtigen die Produktqualität nicht. Alle produktberührenden Teile sind auf Ihre Tauglichkeit für Speiseöle geprüft.

2. Spuren von Weichmacher
Bemängelt wurde zudem der Nachweis von Weichmacherspuren in unserem Walnussöl nativ. Weichmacher migrieren in besonderem Maße in fettreiche Medien. Im Rahmen der prozessorientierten Qualitätssicherung minimieren wir den Kontakt unserer Öle zu weichmacherhaltigen Lebensmittel- Bedarfsgegenständen1 und halten uns bei der Materialauswahl an die gesetzlichen Vorgaben. In der Test- Kategorie Inhaltsstoffe werden die Speiseöle durch Öko- Test bereits um zwei Noten herabgestuft, wenn sie das Spezifische Migrationslimit (SML) überschreiten. Dieses wird in der EU-Kunststoff-Verordnung Nr. 10/2011 festgelegt und gilt für das Herstellen und Inverkehrbringen von Lebensmittel-Bedarfsgegenständen aus Kunststoff. Hersteller von Lebensmittelkontaktmaterialien werden in der Verordnung dazu verpflichtet Migrationsprüfungen an Lebensmitteln oder gleichwertigen Prüfmitteln durchzuführen. Das SML ist das Entscheidungskriterium für die Freigabe des geprüften Lebensmittelkontaktmaterials. Es stellt den Höchstwert dar, den ein Lebensmittel- Bedarfsgegenstand an das Lebens-/Prüfmittel abgeben sollte. Verbleibt ein Speiseöl beispielsweise längere Zeit in einem Schlauch, darf dieser Höchstwert für den einzelnen Lebensmittel- Bedarfsgegenstand nicht überschritten werden, kann aber im Ausnahmefall fast erreicht werden. Von der Rohware bis zum Endprodukt kommen Speiseöle im Laufe des Herstellungsprozesses in Kontakt mit mehreren Lebensmittel-Bedarfsgegenständen, nicht nur mit einem einzigen.
Als Hersteller von Bio- Speiseölen sind wir Mitglied beim Bundesverband Naturkost Naturwaren e.V. (BNN) und richten uns nach dessen Orientierungswerten. Diese befinden sich aus eben genanntem Grund über dem SML eines einzelnen Lebensmittel- Bedarfsgegenstandes. Öko- Test hat für seinen Test das deutlich niedrigere SML als Bewertungskriterium gewählt, ohne zu beachten, dass dieses als Limit für die Migrationsprüfung einzelner Lebensmittelkontaktmaterialen gilt. Dass Speiseöl aus technologischen Gründen im Laufe seines Herstellungsprozesses mehrfach mit Kunststoffen in Kontakt kommt, wird vollkommen außer Acht gelassen.
Der Grenzwert für die Bewertung eines hergestellten Speiseöls kann also niemals so niedrig sein, wie das SML eines einzelnen Schlauches, den das Öl durchläuft. Da keine gesetzlichen Vorgaben für Weichmachergehalte in Lebensmitteln existieren, ziehen wir die Orientierungswerte des BNN für Weichmacher in Bio- Olivenöl heran. Wir prüfen die Einhaltung dieser Werte regelmäßig. Die folgende Tabelle stellt die Analysewerte unseres Walnussöls nativ den Orientierungswerten des BNN gegenüber.

Um die hohe Qualität unserer Bio- Speiseöle aufrecht zu erhalten, passen wir den Herstellungsprozess kontinuierlich an. Die Hersteller der von uns verwendeten Bedarfsgegenstände müssen nachweisen, dass ihre Produkte für Speiseöle zugelassen sind und der EU-Verordnung Nr. 10/2011 entsprechen. Die von uns verwendeten Lebensmittel-Bedarfsgegenstände entsprechen somit den Anforderungen des SML.
Folgerung: Durch Öko- Tests 1:1- Übertragung eines Maßstabs zur Prüfung von Lebensmittel- Bedarfsgegenständen auf Speiseöle, wird unser Walnussöl nativ in ein schlechtes Licht gerückt. Wir garantieren die Einhaltung der vorhandenen Orientierungswerte für Speiseöle.

3. Kohlenwasserstoffe aus Mineralöl
Wie einleitend erwähnt, ist die Herkunft der Grenzwerte für Kohlenwasserstoffe aus Mineralöl (MOSH und MOAH) kritisch zu hinterfragen. Wir sind genauso wie Öko- Test der Meinung, dass diese Stoffe keine Daseinsberechtigung in Speiseölen haben. Daher minimieren wir das Kontaminationsrisiko im Herstellungsprozess. Jedoch kann aufgrund einer Grundbelastung der Luft auch im biologischen Landbau Kohlenwasserstoff aus Mineralöl auf die Rohstoffe gelangen3. Fest steht, dass auf europäischer Ebene derzeit keinerlei Grenzwerte für Lebensmittel existieren. Die Herkunft der Grenzwerte, die Öko-Test als Maßstab für den Gehalt an Kohlenstoffen aus Mineralöl gesetzt hat, ist dem Kleingedruckten nicht zu entnehmen. Das Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) hat im November 2012 eine Einschätzung zur Aufnahme von Mineralölbestandteilen über Lebensmittel vorgenommen4. Demnach nimmt eine 60 Kilogramm schwere Person täglich zwischen 1,8 und 18 mg Mineralölbestandteile über die Nahrung auf. Im Verhältnis dazu ist der Gehalt an Kohlenwasserstoffen aus Mineralöl in unserem Walnussöl nativ verschwindend gering. Ein Esslöffel enthält 0,03 mg der Substanz.

Die als besonders kritisch eingestuften aromatischen Kohlenwasserstoffe aus Mineralöl (MOAH) wurden in unserem Walnussöl nativ nicht nachgewiesen.

Folgerung: Kohlenwasserstoffverbindungen werden unausweichlich über die Nahrung des Menschen aufgenommen. Im Verhältnis zur maximalen täglichen Aufnahmemenge von 18 mg beträgt der Gehalt an Kohlenwasserstoffverbindungen aus Mineralöl in einem Esslöffel unseres Walnussöls nativ 0,16 Prozent. Für die Aufnahme von 18 mg Kohlenwasserstoffverbindungen aus Mineralöl müsste man demnach sechs Liter Walnussöl nativ verzehren.

Abschließendes Statement

Eines hat Öko- Test mit seinem Testbericht geschafft, nämlich, es dem Leser unmöglich zu machen das Bewertungssystem nachzuvollziehen. Dieser muss sich somit auf die Objektivität und Kompetenz von Öko- Test verlassen. Wie objektiv die von Öko- Test eigens gewählten Abwertungsstufen im Notensystem tatsächlich sind, bleibt offen. Nicht berücksichtigt wird, dass Bio- Unternehmen nicht der Ursprung in der Umwelt vorkommender Schadstoffe sind. Vielmehr ist es deren Ziel im Einklang mit der Natur zu wirtschaften und negative Einflüsse auf diese zu vermeiden. Orientierungswerte, wie die des BNN, dienen dazu die Nachhaltigkeit des Herstellungsprozesses zu prüfen und zu verbessern. Dem haben wir uns verpflichtet. Spuren von in der Umwelt vorkommenden Schadstoffen werden durch Öko- Tests Maßstab so dimensioniert, dass sie den Anschein akuter Gesundheitsgefahren erhalten. Durch diese Fehleinschätzung wird eine Branche diffamiert, die eigentlich der Belastung der Umwelt mit Pflanzenschutzmitteln, Hormonen und anderen schädlichen Stoffen entgegenwirkt.

Wir garantieren Ihnen, dass unser Walnussöl nativ von hochwertiger Bio- Qualität ist. Unser Ziel ist es den Eintrag von unerwünschten Stoffen in unser Bio- Speiseöl weiterhin auf das Geringste zu reduzieren. Wir sichern dies neben einem vorbeugenden Qualitätsmanagement im Rahmen von zahlreichen Analysen am Endprodukt ab. Sie können unsere Speiseöle daher weiterhin bedenkenlos verzehren.


1 Lebensmittel- Bedarfsgegenstände sind alle Materialien die in Kontakt mit Lebensmitteln kommen. Beispiele dafür sind Rohstoff- Transportverpackungen, produktberührende Maschinenteile und Endprodukt- Verpackungen.

2 Erstmals im Jahr 2006 für Bio- Olivenöl festgelegt

3 Quelle: Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V.

4 Einschätzung des gesundheitlichen Risikos durch Schokolade aus Adventskalendern und anderen Lebensmitteln



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